Bella Linda!

Eine Liebeserklärung an eine Kartoffel.

Es sind die einfachen Dinge, die Freude bereiten. Dafür müssen sie aber gut sein. Denn ohne Schäumchen muss das Produkt ein Traum sein. Nichts kaschiert oder übertüncht die Qualität und den eigentlichen Geschmack. Bei der Kartoffel kommt neben dem Geschmack noch die Konsistenz hinzu. Und die Farbe. Vornehme Blässe ist in diesen Kreisen nicht sonderlich appetitlich. Und eine gute, festkochende Knolle muss speckig sein. All diese Charaktereigenschaften besitzt die gute Linda!
Nicht Sieglinde, nicht Annabelle. Und auch nicht Nicola, die „Miss“-Kartoffel des Jahres 2016. Linda, geboren 1936, heißt der Traum eines jeden Kartoffelsalats. Dabei wäre es 2004 fast zum Beziehungsaus gekommen. Der Züchter wollte die Sorte nicht weiter für den Fortbestand der Art anmelden. Der Initiative „Rettet die Linda“ sei Dank, konnte eine Scheidung verhindert werden. 2020 steht die Beziehung erneut auf dem Prüfstand. Sie muss beim Bundessortenamt erneut ihre Liebe beweisen (#biodyversity).


Und weil die Bella Donna unter den Kartoffeln lieblich statt heroisch schmeckt und klingt, widmen wir ihr ein Liebesgedicht von Kartoffelsalat.


Amore mit Olive, Kaper, Sardelle, Basilikum, Tomate, roter Zwiebel, Knoblauch und Salatblatt.

PS
Linda verführt aber auch jeden schwäbisch-puristischen Kartoffelsalat auf Basis von Brühe, Zwiebel, Essig und Öl.

Und sie macht einen Urlaubsflirt mit steirischem Kürbiskernöl unvergessen. Dazu passt eine Original Steirische Weinbegleitung.

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