Mal kurz aus dem Ramen fallen

Asien ist bekannt für schnelle und frische Küche. Lässt man den Reis weg wird daraus eine echte „YumYum“-5-Minuten-Terrine, die keine Geschmacksverstärker nötig hat!

Während Teenies die quadratisch-praktischen Original „YumYum’s“ wie Knabbergebäck – trocken und zerbröselt – aus der Packung in den Rachen schütten und mit der beiliegenden Gewürzmischung herunterspülen, lässt sich mit kaum mehr Aufwand die „gute“ alte 5-Minuten-Terrine einfach selber zubereiten. Ohne Rahm, dafür mit Ramen. Die Sauce ist dabei allerdings mindestens genauso cremig wie die Ursprungsversion aus den 1980er Jahren, die im weißen Plastikpott mit heißem Wasser aus dem Boiler aufgegossen wurde …


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Die Ramennudeln machen der schnellen Garküche alle Ehre. Vergleichbar mit Couscous werden sie einfach mit kochendem Wasser übergossen und ziehen unter geschlossenem Deckel gar. Während man das Wasser dafür zum Kochen bringt leistet man Kurzarbeit im Dienste der Frische. Ein Paar junge Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden, ebenfalls eine rote Paprika und Frühlingszwiebeln. Anschließend etwas Ingwer in feinste Würfel schneiden. Alles in etwas Sesamöl anschwitzen. Mit Geflügelbrühe ablöschen und kurz dünsten. Einen gehäuften Esslöffel Erdnussbutter hinzugeben, außerdem Limettensaft und Sojasoße. Wer in der asiatischen Gewürzkiste oder im Küchenschrank noch Sriracha (thailändische Chilisoße) oder eine andere Chilisoße sowie jeweils einen Esslöffel Hoisin (chinesische/vietnamesische Sauce auf Basis fermentierter roter Sojabohnen) und Mirin (süßen japanischen Reiswein) findet: gerne an die Brühe abgeben. Und wer zufällig oder absichtlich frischen Koriander auf der Küchenfensterbank vorfindet: pflücken, hacken, drüberstreuen.


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Danke an „gekleckert.de“ für die Inspiration!

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