Apfel-Marzipan-Kuchen mit Dinkelmehl

„Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern essen fromme Kinder gern …“
Gesagt, getan, gebacken! Und so landet ein himmlisch saftiger Apfelkuchen auf dem wöchentlichen Wochenend-Kaffeetisch. Und da es nachmittags nicht nur dämmert sondern auch bereits weihnachtet kann man den Kuchen mit einer Prise Zimt in die winterliche Geschmacksrichtung drehen.

Zutaten: 125 g Marzipanrohmasse, 100 g Zucker , 1 Prise Salz , 125 g Dinkelvollkornmehl, 20 g Speisestärke , 1 Teelöffel Weinstein-Backpulver, 125 g Butter, 2 Eier, 50 g Amarettinikekse, 7 Esslöffel Ahornsirup, 800 g Äpfel, 2 Esslöffel Aprikosenkonfitüre.

Malus Holsteiner Cox.
Malus Holsteiner Cox.

Zubereitung:

Schritt 1: Die Marzipanrohmasse raspeln, mit Zucker und Salz verrühren.
Schritt 1: Die Marzipanrohmasse raspeln, mit Zucker und Salz verrühren.
Schritt 2: Mit zimmerwarmer Butter cremig schlagen. Anschließend die Eier unterrühren.
Schritt 2: Mit zimmerwarmer Butter cremig schlagen. Anschließend die Eier unterrühren.
Schritt 3: Dinkelvollkornmehl, Stärke und Backpulver vermischen und in den Teig rühren.
Schritt 3: Dinkelvollkornmehl, Stärke und Backpulver vermischen und in den Teig rühren.
Schritt 4: Die Amarettini zerbröseln und eine Hälfte davon zusammen mit dem Ahornsirup ebenfalls in den Teg rühren.
Schritt 4: Die Amarettini zerbröseln und eine Hälfte davon zusammen mit dem Ahornsirup ebenfalls in den Teg rühren.
Schritt 5: Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und die Außenseiten mehrmals einschneiden. Anschließend in den Teig einbetten.
Schritt 5: Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und die Außenseiten mehrmals einschneiden. Anschließend in den Teig einbetten.
Schritt 6: Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C Ober-/Unterhitze 35–40 Minuten goldbraun backen. Zum Abschluss die Konfitüre erwärmen, den Kuchen damit dünn bestreichen und die restlichen Amarettinibrösel über den Kuchen streuen.
Schritt 6: Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C Ober-/Unterhitze 35–40 Minuten goldbraun backen. Zum Abschluss die Konfitüre erwärmen, den Kuchen damit dünn bestreichen und die restlichen Amarettinibrösel über den Kuchen streuen.

 

Knecht Ruprecht
Habt guten Abend, alt und jung,
Bin allen wohl bekannt genung.

Von drauß‘ vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor;
Und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:

»Knecht Ruprecht«, rief es, »alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt‘ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!
So geh denn rasch von Haus zu Haus,
Such mir die guten Kinder aus,
Damit ich ihrer mag gedenken,
Mit schönen Sachen sie mag beschenken.«

Ich sprach: »O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.«
– »Hast denn das Säcklein auch bei dir?«
Ich sprach: »Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.«
– »Hast denn die Rute auch bei dir?«
Ich sprach: »Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.«
Christkindlein sprach: »So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!«

Von drauß‘ vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Vater:
Die Kinder sind wohl alle gut,
Haben nur mitunter was trotzigen Mut.
Ruprecht:
Ei, ei, für trotzgen Kindermut
Ist meine lange Rute gut!
Heißt es bei euch denn nicht mitunter:
Nieder den Kopf und die Hosen herunter?
Vater:
Wie einer sündigt, so wird er gestraft;
Die Kinder sind schon alle brav.
Ruprecht:
Stecken sie die Nas auch tüchtig ins Buch,
Lesen und schreiben und rechnen genug?
Vater:
Sie lernen mit ihrer kleinen Kraft,
Wir hoffen zu Gott, daß es endlich schafft.
Ruprecht:
Beten sie denn anch altem Brauch
Im Bett ihr Abendsprüchlein auch?
Vater:
Neulich hört ich im Kämmerlein
Eine kleine Stimme sprechen allein;
Und als ich an die Tür getreten,
Für alle Lieben hört ich sie beten.
Ruprecht:
So nehmet denn Christkindleins Gruß,
Kuchen und Äpfel, Äpfel und Nuß;
Probiert einmal von seinen Gaben,
Morgen sollt ihr was Besseres haben.
Dann kommt mit seinem Kerzenschein
Christkindlein selber zu euch herein.
Heut hält es noch am Himmel Wacht;
Nun schlafet sanft, habt gute Nacht.


Macht hoch die Backofentür, das Kühlschranktor macht weit …
Die Adventszeit kann beginnen. Wir sind genussbereit!IMG_4413

Bewertung Carlotta: KrönchenKrönchenKrönchenKrönchen(von 6)

Nachschlag-Ausschlag Carl: TellerchenTellerchen(von 3)

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