Zu Gast in HHamburg

Tour(i) in der Hometown! An einem Wochentag einfach mal durch die Stadt schlendern. Keine Entdeckungsreise fern der Heimat, sondern in der eigenen Stadt. Was gibt’s neues? Was ist gut, was besteht, was geht? Ein aktueller Ausblick …

Das Tor zur Welt zeigt derzeit die Picasso-Ausstellung „Fenster zur Welt“. Doch zuvor eine Stärkung. Petit déjeuner. Und wo wäre das stilechter möglich als im Café Paris. Mittlerweile ein Klassiker. Ein bemerkenswerter Platz vis-à-vis zum Rathaus. Als wäre es schon immer dort, an diesem Ort. Gelebte Atmosphäre, lebendiges Ambiente, Caféhausreinkultur in einer ehemaligen Schlachterei, nichts steriles, nichts uniformes. Kurz vorm Mittag ein kräftigeres Frühstück. Anglais und italienne. Das Englische perfekt. Beim Italienischen dürfte die Wurst gern italienscher sein … Die ersten Tartarteller mit Frites duften vorbei. Ein rheingauer Pinot noir 0,1 l von Balthasar Ress lockt. Doch der Blick aus dem Fenster erinnert an den Blick in die Rahmen. Au revoirs, auf zu Picasso.

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Picasso? Alter Hut? Alter Mann? Nein, die Schau gibt einen neuen Einblick bzw. Ausblick, je nach Sichtweise, zeigt einen gelungenen Querschnitt durch alle Schaffensperioden, konsequent gebündelt und sinnstiftend eingebettet in den Zeitkontext.

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Hummel Hummel? Hunger Hunger! Hummer Hummer? Nein, der Hafen wird umschifft. Wir besuchen Altona/Ottensen und schauen was dort so neu gewachsen ist. Dazu gehört nicht IKEA City mit seinen Kötbullar, Kerzen und Kinkerlitzchen. In der großen Rainstraße im Souterrain steckt neuerdings ein Stück Italien, dass grammgenau abgewogen und abkassiert wird. Die Deutschen haben Zuckerkuchen, die Italiener Focaccia. Buona sera? Bel sole? Bonassola! Eine kleine Focacceria mit Aperitivo-Avancen, nach ligurischem Vorbild. Wir lieben diese fluffig-krossen Stückchen. Und wir kennen Sie. Selbstgemacht (https://gasthhaus.com/2015/05/29/focaccia-schneller-snack-der-nach-sommer-an-der-riviera-schmeckt/) und diverse Originale. Auch aus Ligurien, aus Imperia. Und diese hier sind ebenso gut. Noch besser sicherlich, wenn man sie auf die Hand mitnimmt. Zum Altonaer Balkon oder noch ein Stück weiter, an den Elbstrand. Und dann bei Sonnenschein und mit Blick auf glitzerndes Wasser hineinbeißt …

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Focacciavergleich: Original italienisch und hanseatisch.

Trend auch das Thema Brot. Erste Begegnung ein fürchterlicher Backshop. Gefolgt von zwei Lichtblicken. Sowohl Gaues, als auch Zeit für Brot haben sich neu angesiedelt. Zeit für Brot wurde kürzlich sogar ausgezeichnet: (http://www.stilinberlin.de/2016/03/berlins-best-bread-2016.html). Und für auf’s Brot? Was leckeres vom reinBEISSER. Auch Fleisch wird neu inszeniert. Juwelen in Vitrinen. Fehlt nur noch der Türsteher.

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Ein Tag zwischen Kunst und kulinarischem Kommerz. Auch Hamburg isst lebendig.

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Als HHausaufgabe wartet ein Schokoladentasting und eine Brotzeit. Wat mutt, dat mutt …
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